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CUS Ausfahrt Kyburg vom 6. Juni 2026
Um 9 Uhr besammelten sich 28 Mitglieder und ein Gast bei der Raststätte Kemptthal bei Kaffee und Gipfeli.
Gast war Fredy Reust aus Uster mit seiner roten C8 Z06. Ich hatte ihn bei meinem Ausflug ins MAC Museum in Singen mit dem CC Hessen kennengelernt und eingeladen.
Gleichzeitig wurde er auch von Martin Sinzig eingeladen und die beiden sind zusammen gefahren.
Nach dem Briefing ging es los mit einer Tour «Rund um die Kyburg» durchs Zürcher Oberland und das Tösstal mit Ziel Schloss Kyburg.
Die Kyburg ist ein Schloss beim gleichnamigen Dorf (Kyburg ZH) in der Gemeinde Illnau-Effretikon. Es liegt südlich von Winterthur hoch über der Töss und geht auf eine mittelalterliche Burg zurück. Die Kyburg ist als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestuft. Erstmals erwähnt 1027.
Die Grafen von Kyburg (veraltet auch Kiburg) waren ein Adelsgeschlecht, das dem reichsunmittelbaren Hochadel zuzurechnen ist und dessen Herrschaftsschwerpunkte in der heutigen Nord- und Ostschweiz lagen. Die Kyburger waren eine ältere Seitenlinie der Grafen von Dillingen, die sich nach der Kyburg im heutigen Kanton Zürich benannten. Nach dem Aussterben der Kyburger im Mannesstamm 1263 entstand durch weibliche Erbfolge der habsburgische Familienzweig Kyburg-Burgdorf oder Neu-Kyburg. Als Ahnherr der Kyburger gilt Gotfrid.
In der Zürcher Wappenrolle (um 1340) sowie bei Gerold Edlibach (um 1490) sind die goldenen Löwen auf rotem Grund dargestellt. Dies ist das Wappen der NeuKyburger (nach 1273). Die Blasonierung des Wappens der Kyburger lautet: In Rot ein goldener Schrägbalken, begleitet von zwei schreitenden goldenen Löwen.
Die Bedeutung der Löwen geht wahrscheinlich auf die beiden Familien zurück, aus denen die Grafschaft entstanden ist, nämlich aus dem Zusammenschluss der beiden gleichberechtigten Adelsfamilien der Herren zu Winterthur (Adelheid, die Tochter Adalberts) sowie von derer von Dillingen (Hartmann I. von Dillingen).
Das kyburgische Wappen diente als Grundlage zahlreicher moderner schweizerischer Wappen, so der Wappen des Kantons Thurgau, der Vogtei Gaster sowie der Städte Winterthur, Diessenhofen, Andelfingen und Kyburg. Individuell besichtigten wir das Schloss.
Nachher ging es kurz weiter nach Kollbrunn wo wir in einer Gartenwirtschaft das Mittagessen einnahmen.

Dann ging es los mit dem zweiten Teil der Tour, durch das Tösstal und das Toggenburg nach Ebnat-Kappel ins Restaurant Sonne, auch Haus der Freiheit genannt, zu Wirt Toni Brunner.
Toni Brunner war Nationalrat (SVP) und von 2008 bis 2016 Präsident der SVP. Seine Frau Esther Friedli ist für den Kanton St. Gallen im Ständerat (SVP).
Toni erwartete uns schon auf dem Parkplatz und übernahm die Einweisung der Fahrzeuge.
Kurz nach uns kam noch ein Car mit Leuten aus dem Seeland an, den musste er auch noch irgendwie platzieren, aber am Schluss ging alles auf.
Wir genossen zum Kaffee die Toggenburger Spezialität «Schlorzifladen».
Der Schlorzifladen ist eine runde Wähe (Wähen werden im Verbreitungsgebiet des Gebäcks als Fladen bezeichnet) mit einer Füllung aus passierten Dörrbirnen und einem Rahmguss. Der Kuchen gilt als Toggenburger Spezialität, ist auch im Appenzellerland verbreitet und in Schwyz und im Kanton Zug als Birnen-KösiKuchen bekannt.
Nach dieser Stärkung und nachdem jeder sein Selfie mit Toni hatte ging es weiter mit dem dritten Teil der Tour.

Zurück nach Wattwil und dann über den Ricken zurück ins Zürcher Oberland zum Restaurant Hochwacht auf dem Pfannenstiel.
Der Pfannenstiel ist ein Bergrücken im Kanton Zürich, zwischen Zürichsee und Greifensee. Seine höchste Stelle (853 m ü. M.) bei der Hochwacht liegt am südöstlichen Ende in etwa 13 Kilometer Entfernung von der Stadt Zürich.
Dort angekommen haben wir die Aussicht auf Greifensee und Zürichsee genossen und uns dann dem Nachtessen gewidmet.
Ein schöner Tag mit Traumwetter ging dem Ende zu.
Wir hatten noch zwei kleine Medizinische Probleme, ein Schwindel und ein eingeklemmter Finger, aber gemeinsam konnten wir auch diese Probleme lösen.
Alle sind wohlauf!
Ich bedanke mich bei Organisator Peter Schwendimann für die Idee (Kyburg, Toni Brunner, Hochwacht) und die Route. Ich habe als Gehilfe mit Ihm die Route rekognosziert und fuhr als «Road Captain» an der Spitze des Konvois.

Bericht: Peter «Larry» Lüthi
Fotos: Karin Schmid, Peter Lüthi
Album : 2026.06 Kyburg Album